Faces / 1
1. März 2010 | Bisher 1 KommentarDie Video-Porträts von Robert Wilson in der Hamburger Kunsthalle und Sammlung Falckenberg (YouTube: Brad Pitt | William Pope L) haben mich wieder daran erinnert, dass ich schon lange etwas mit Gesichtern und Video ausprobieren wollte. Keine Inszenierung, eher lebende, stille Porträtbilder.
Twitter und interaktive Karten mit Umapper verbinden
28. Februar 2010 | Bisher 3 KommentareMit Umapper lassen sich Karten unterschiedlicher Anbieter (Google Maps, Bing, Yahoo, Open Street Map) sehr simpel als Embed für die eigene Website konfigurieren. Ein neues Feature ist besonders interessant: Man kann Tweets über Karten legen. Im Beispiel oben (Feedleser klicken bitte hier) sieht man den Großraum Hamburg auf Google Maps im Terrain-Mode, dazu Tweets, die das Wort “grau” enthalten (in etwa das ewige Trending Topic dieser Stadt).
Kleiner Tipp für alle, die das ausprobieren wollen: Es ist in Umapper nicht ganz intuitiv geregelt, wie man die Karte mit einer Twittersuche verknüpft, die gleich beim Laden getriggert wird. Dazu das Feld “Title” wie folgt befüllen:
Map title : grau
Nun lädt die Karte und gleichzeitig wird die Suche nach Tweets inkl. “grau” angestoßen. Ansonsten bewirkt das Template “Twitter search” lediglich, dass die eingebundene Karte einen Suchschlitz für Twitterabfragen bereit hält.
Arbeiten mit einem Schwebestativ: Glidecam HD 1000
21. Februar 2010 | Bisher 2 Kommentare
Beim Filmen mit einer DSLR in HD kommt man relativ schnell an den Punkt, wo freihändiges Filmen genauso wenig funktioniert wie das Arbeiten mit einem klassischen Stativ.
Die 7D nur in die Hand zu nehmen, führt eigentlich immer zu verwackelten Aufnahmen. Ein schweres Manfrotto oder Sachtler wiederum möchte man auch nicht dauernd mit sich rumtragen, zumal diese Stative keine flexiblen Schwenks und Kameraläufe zulassen.
Für alles dazwischen gibt es u.a. so genannte Steadycam-Systeme (Schwebestative). Mich interessieren dabei die simpleren Lösungen, bei denen man ohne Gurte (Schulter, Hüfte) arbeitet. Vor einigen Tagen kam nun das Glidecam HD 1000 an und das erste Fazit fällt insgesamt positiv aus.
- Gegenüber handgefilmten Sequenzen ist die Bildruhe signifikant höher, auch bei Drehs im Laufen oder mit mehreren Schwenks und Perspektivwechseln. Das folgende Video zeigt Aufnahmen ohne (links) und mit Glidecam (rechts). Schön zu sehen: Ein Schwebestativ allein generiert noch keine Bilder wie auf Schienen - zwar wackelt die Kamera kaum, ein ruhigeres Schaukeln wie auf einem Schiff bei Seegang ist aber noch zu beobachten:
- Arbeiten mit dem Glidecam HD 1000 erfordert also einiges an Übung. Schwebestative sind keine Ausrüstung, die man ohne Einarbeitung verwendet.
- Das Glidecam HD 1000 ist in der Verwendung eher unauffällig, es wirkt nicht so sperrig und “kameramannig” wie eine Steadycam mit Gurtaufhängung
- Der Zusammenbau des Stativs ist einfach, das erste Austarieren bei aufgesetzter Kamera dagegen aufwändiger. Um ruhige Schwenks zu erreichen, muss man per Trial and Error exakt die Einstellung finden, in der das Ensemble aus Stativ, Kamera und Mikro nicht seitlich bzw. nach vorne oder hinten wegkippt. Wechselt man Objektive, kann durch die nur geringfügige Verlagerung des Schwerpunkts eine Neujustierung notwendig werden.
- Da man fast immer beide Hände zum Führen des Glidecam-Stativs benötigt (die eine Hand trägt, die andere stabilisiert sehr behutsam mit zwei Fingern), hat man während der Aufnahme keine weitere Hand frei. Folgt man sich bewegenden Objekten mit wenig Abstand, kann die saubere Focussierung zur Herausforderung werden.
- Das Glidecam HD 1000 ist sehr hilfreich, um kürzere Sequenzen (maximal eine, vielleicht zwei Minuten) einzufangen, zwischen denen man immer wieder etwas pausieren kann. Längere Einstellungen gehen zu sehr auf die Arme.
Minus ein Grad, bewölkt
21. Februar 2010 | Kommentieren Sie diesen Artikel
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