Archiv: Juni, 2005
Von anderen lernen
Autor: Fabian Mohr | 22. Juni 2005 | Kommentieren Sie diesen ArtikelReportagefotos von James Nachtwey: Afghanistan, Bosnien, Ruanda, 9/11 uvm. Sehenswerte Porträtfotos bei Stefan Rohner.
Supersonic Beetle
Autor: Fabian Mohr | 20. Juni 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel Auf der Canon EOS 300D:
Einstellung “M”, das Rädchen gegen den Uhrzeigersinn drehen bis auf “bulb” (= manuelles Steuern der Belichtungszeit)
Belichtungszeit etwa 35 Sekunden, per Kabel-Fernauslöser (kostet nur wenige Euro.. für Long Exposure sehr praktisch, weil das Gehäuse nicht ins Wackeln kommt)
ISO 100
Blende 22
Dreibein-Stativ (eigentlich selbstverständlich, aber bevor jetzt jemand versucht, es freihändig zu machen und sich über psychedelische Muster wundert…)
Tipp: Wer bei Langzeit-Belichtungen von Verkehr gerne auch klar erkennbare Fahrzeuge im Bild haben will, sollte sich an Ampeln postieren. Dort halten sogar Autos ein paar Sekunden still - der Wechsel von Stillstand und Tempo ergibt dann Bilder wie oben bei Hypersonic Beetle.
Geo-Tagging für Fotos
Autor: Fabian Mohr | 16. Juni 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel[Hinweis: Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell - Flickr hat inzwischen eigene Geotagging-Features (auf Basis von Yahoo Maps) gestartet, Geobloggers funktioniert nicht mehr.]
Sehr faszinierend: Geo-Tagging von Bildern. Einfach gesagt: Wenn ich Bilder bei Flickr ins Netz stelle, kann ich neben den “normalen” inhaltlichen Schlagworten - also z.B. “Nacht”, “Porträt”, “Los Angeles” - auch genaue geografische Informationen als weitere “Tags” hinzufügen.
Wozu das?
Jeder, der das Bild anschaut, kann nun auf einen weiteren Link klicken (”Geo-Tagged”) - und landet direkt in Google Maps (genauer gesagt: bei geobloggers), am Aufnahmeort des Bildes.
Ich muss also nicht mehr lang und breit erklären, wo das Bild aufgenommen wurde - ich lenke meine User direkt hin. Von dort aus kann jeder wie gewohnt in Google Maps weiternavigieren, bookmarken etc.
Was Geo-Tagging für mich als Fotografen attraktiv macht: Es ist simpel. Man benötigt im Prinzip nur Firefox als Browser, dazu Greasemonkey und eine einfache Anleitung. Nach ca. 5 Minuten läuft die Sache. Kein Programmieren, kein Gefummel. Und vor allem: Kein Hantieren mit Längen- und Breitengraden - ich surfe einfach in Google Maps auf den genauen Ort, sage OK - that’s it.
Einschränkung: Da Google Maps im Moment nur Nordamerika und Großbritannien/Irland abdeckt, muss man sich vorerst auf diese Regionen beschränken.
[ohhh] Nachtrag: Sehe gerade, dass geobloggers noch viel mehr zu bieten hat. Man kann zB. einzelne User filtern (bspw. mich) und dann auf einer USA-Karte sehen, wo die jeweilige Person fotografiert hat - und was. [/ohhh]


