Daumenkino-Reportage: Iraqi Kurdistan

22. November 2006

Iraqi Kurdistan, eine handwerklich außergewöhnliche Fotoreportage von MediaStorm (Fotos: Ed Kashi) ist jetzt bei MSNBC.com live gegangen (Video-Link). Viele tausend Einzelfotos, auf einer Reise für National Geographic entstanden, wurden zu einem knapp zwölf Minuten langen Daumenkino zusammengefügt - und ergeben eine ganz eigene Erzählform. Photo District News und State Of The Art berichten, lesenswert.

Ein Kommentar:



  1. Tim L*illing sagt:
    23. November 2006 um 22:33

    Sehr sehr cool. Was mir daran sehr gefällt ist, dass man bei dieser Art der Präsentation auch Bilder einsezten kann die vielleicht nicht “stark” genug wären um sie in einer normalen Slideshow zu zeigen. Durch den Ablauf aber ergebit sich aber eine spannende Geschichte (z.B. das Pärchen auf der Bank).

    Für meinen Geschmack hätte der Fotograf ein wenig öfter den Verwischeffekt (zoomen beim Belichten) ein wenig öfter einsetzen können, einfach um das Ruckeln zu umgehen.

    Die Technik ist imho nicht neu. Es gibt (oder gab) viele Hip-Hop Videos bei denen einzelne Frames rausgeschnitten wurden, dadurch wurden einzelne Tanzschritte betont (ist hier ja ähnlich; Pausen der Musik sind ja hier dadurch gekennzeichnet, dass das Foto länger gezeigt wird). Und ich erinnere mich dunkel daran, dass es mal zwei Fotografen gab, die von Deutschland nach Dänemark (?) mit dem Auto gefahren sind und alle 30 Sekunden ein Foto gemacht haben. Das ganze wurde dann zu einem Film zusammengesetzt. (damals war es noch ein Riesenakt; die mussten alle paar Minuten anhalten um die Karte vom Autodach holen und die Karte überspielen).

    Klar, das hier geht viel weiter und gleicht so einige Schwächen einer normalen Fotopräsentation aus.

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