EOS 30D, auf der Spielwiese
2. Dezember 2006Das elegante Daumenkino von Iraqi Kurdistan hat mich dann doch angefixt - da ich seit einigen Tagen mit einer neuen Canon EOS 30D dilettiere, konnte ich nicht widerstehen, auch das mal schnell auszuprobieren. Die Kamera spielt eine nicht unwesentliche Rolle dabei: Im Gegensatz zur EOS 300D hat die neue genug Speicher, um bis zu 30 Bilder in schneller Folge zu schießen.
Wenn man ein Stativ einsetzt, um die Sequenz exakt vom gleichen Punkt zu fotografieren, ergeben sich reizvolle Effekte. Abends kommt noch Blur dazu - auch bei Dauerfeuer belichtet die Kamera jedes Einzelbild eben so lange wie notwendig. Bewegen sich dann Objekte schnell durchs Bild - Straßenbahnen oder Passanten - kontrastieren diese verwischten Elemente mit scharf abgelichteten Bildpartien.
Hier ein paar kurze Sequenzen, in wenigen Minuten am Nordbad in München fotografiert, 372 Einzelbilder.
Durch die Numerierung der Frames ist es auch nicht so schwer, gleich ein paar Dutzend Bilder in der richtigen Reihenfolge zB. in Windows Movie Maker zu werfen und einen Film daraus zu generieren.
Tipp: Wer Filme aus mehreren hundert Bildern erstellt, bekommt zumindest bei WMM schnell Speicherprobleme. Umweg: Jede einzelne Sequenz als einen separaten Minifilm (maximale Qualität) exportieren - am Ende dann die Filmsegmente (nicht die Einzelbilder) zum gesamten Movie zusammensetzen.