Am Nordbad, Blur

30. März 2007

Den Sehnerv neu kalibrieren ist was herrliches.

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5 Kommentare:



  1. Tim L*illing sagt:
    30. März 2007 um 20:08

    Auch wenn sich das vielleicht komisch anhören mag: was kommt danach? Gibt es eine nächste Stufe? Ich gehe mal davon aus, dass du diese Unschärfen sehr bewusst einsetzt und immer noch komponierst, oder? Ist der nächste Schritt camera tossing oder ein bewegen der Kamera, vielleicht sogar rhythmisch, die nächste Stufe?

    Und wenn man dann soweit gehen würde, kann man dann wieder zurück? Zurück und klassische und diese Art der Fotografie in einer Aufnahme miteinander verbinden? Komponieren und Lichtmalerei mit Zufallsfaktor?



  2. Andreas Gehret sagt:
    31. März 2007 um 00:19

    Ist doch eigentlich egal solange es ihm und uns Freude macht, oder?



  3. Fabian Mohr sagt:
    31. März 2007 um 03:12

    Gute Frage.

    Verehre ich The Who? Selbstverständlich. Zertrümmere ich die Kamera? Bis auf weiteres - nein.

    Ich denk ja, dass Blur jetzt einfach eine Phase ist, medizinisch würde man es einen Schub nennen. Andererseits denke ich schon darüber nach, wie man das später zB. in längere Fotostrecken/Soundslides integrieren könnte.

    Dass das alles offen ist, macht den Reiz aus. Mal probieren, dann weitersehen.

    Nächste Woche bin ich ein paar Tage in Wien, da werd ich scharfstellen, versprochen :-)



  4. Tim L*illing sagt:
    31. März 2007 um 17:14

    Hi Andreas!

    Du, ich meinte das auch sicherlich nicht als Kritik. Klar, um die Freude geht es vorrangig. Für mich ist halt die Frage, wie / ob man diese Art der Fotografie mit „klassischer-alles-schön-richtig-eingestellt-Fotografie“ verbinden kann.

    Es gibt da leider schwierig zu überwindende Grenzen – ein Blur und eine gestochene Aufnahme ist schwierig zu realisieren (Strob-Blitz oder Slow-Func), aber ich finde solche Aufnahmen spannend.

    Aber auch ein Blur und eine scharfe Aufnahme hintereinander in Soundslides ist spannend.

    Aber sicherlich, eine Kalibrierung des Sehnervs ist Grundvoraussetzung ;-)



  5. Hartmut Ulrich sagt:
    1. April 2007 um 23:47

    Ich find das äußerst interessant - es ist experimentell - aber wotsefack, wer weiß, was bei rauskommt. Vielleicht läuft es sich tot, vielleicht aber auch nicht. Wenn man sich die gegenständlichen Werke von Gerhard Richter anguckt, dann ist das auch viel blur, gemalt. Und daneben wird er immer abstrakter. Um einen eigenen unverwechselbaren Stil zu finden, muss man irgendwo beginnen…

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