Als die Bilder endlich laufen lernten
17. Juni 2007Wenn Video nicht so viel Spaß machen würde - ich hätte mir schon die Kugel gegeben. Es kommt halt alles zusammen: Absurde Anfängerfehler wie Weißabgleich vergessen oder ein Mikro ohne Windschutz verwenden. Software, die scheinbar ohne größere QS auf den Markt geworfen wird. Im Moment ist auch ein ungünstiger Zeitpunkt - neue Rechner kommen mit Vista, aber noch längst nicht alle Hersteller haben stabil laufende Patches und Treiber für Programme und Hardware nachgereicht.
Pinnacle Studio 10 Plus zum Beispiel hat mich wirklich Nerven gekostet. Ich mag das Interface - aber ausgereift ist anders. Die Adobe Premiere Elements Trial entpackt sich auf meiner Vista-Kiste reproduzierbar noch nicht mal selbst. Davor habe ich eine Ewigkeit gebraucht, bis das Samsung-Laptop die Canon HV 20 erkennt. Dann die Meldung, dem Laptop fehle die Power, um HD zu verarbeiten. Nach dem ersten Wutanfall den erwähnten Rechner mit 4GB Ram und nVidia GeForce 8800 GTX geordert - Half Life 2 läuft jetzt richtig schön. Video vielleicht ja auch bald.
Als ich in Italien war, hab ich nebenher ein bisserl auf DV gefilmt - daraus ist das “Cinque Terre”-Video entstanden. Bitte unter “Test” einsortieren, es ist wirklich noch nicht alles so, wie ich es gerne hätte. Die Idee ist, Atmo einzufangen, in längeren Einstellungen, ohne nervigen Sprecher. Ich liebe ja solche Formate. Am besten eignen sie sich für mobile Geräte wie den Video-iPod: Man kann sich am Flughafen, im Hotel oder im Zug die Kopfhörer aufsetzen und entspannt wegdriften. Wie One Minute Vacations mit Sehen.