Moosach, Blick auf die Gleise

19. Juli 2007

Blick
© Fabian Mohr | Dieses Foto in der Großformat-Version ansehen

Nebenbei: Diese Bilder sind nicht in Photoshop mit Blur bearbeitet worden - sie wurden so fotografiert. Einfach Autofocus raus und nach Geschmack unscharf stellen. Eher mehr als weniger.

8 Kommentare:



  1. Martin Storz sagt:
    19. Juli 2007 um 08:58

    Fabian - fängst Du auch schon an?

    http://thepubliceyeblog.blogsp.....ndwie.html
    http://thepubliceyeblog.blogsp.....chrfe.html

    Grüße



  2. Fabian Mohr sagt:
    21. Juli 2007 um 01:36

    Zu deinem ersten Link: Ob sowas “Kunst” ist oder so genannt wird, ist doch egal, oder? Diese Bilder schieße ich nur für mich, und manche funktionieren als Blur - für mich, nur für meinen Kopf - einfach besser. Wenn nebenher Stars of the Lid läuft, noch viel besser.



  3. Marek Nierychlo sagt:
    21. Juli 2007 um 11:21

    Ich glaube nicht, dass man sich bei allen Fotos immer einen Kopf drum machen sollte, was Kunst ist oder welches Fotos künstlerisch wertvoll ist oder so. Hauptsache das Foto gefällt. Und gut ist.
    Dieses Anitfocusfoto finde ich interessant. Ich würde es mir nicht in mein Fotoalbum hineinkleben, aber solange ich für länger als ein paar Sekunden bei einem Foto verweile, muss irgendwas dran sein.



  4. Martin Storz sagt:
    21. Juli 2007 um 14:49

    Fabian, Marek,

    ihr habt recht!
    Aber ich versuche durch diese Auseinandersetzungen - u. a. jetzt mit dem “Unschärfe-Phänomen” - den Dingen auf die Spur zu kommen.
    In dem Post “Gefühl und Schärfe” habe ich eine Diskussion recht kurz zusammengefasst, die seit der Erfindung der Fotografie geführt wird.
    Dann fällt mir ein Bild von Hiroshi Sugimoto in die Hände und dann kam Dein Post - wie passend.
    Natürlich, wenn es in der Malerei den Fotorealismus gibt, warum soll man dann nicht auch die Vorzüge der Technik in ihr Gegenteil verkehren dürfen?

    So viele Fragen - so wenig Antworten!



  5. Hartmut Ulrich sagt:
    22. Juli 2007 um 20:40

    Das ist das Gute an der Blogosphäre: Man klickt einfach ein bisschen rum, liest bei interessanten thematisch verwandten Blogs und kriegt nach kurzer Zeit ein ganz gutes Gefühl dafür, was die Leute umtreibt. Natürlich keine sichere Sache. Aber interessant allemal.

    Meine These: Je schwieriger es wird, eindeutig zu bleiben, desto mehr kommt die Unschärfe zurück, als bildliche Ausdrucksform und im übertragenen Sinn. Das Rationale tritt in den Hintergrund zugunsten des Esoterischen. Aberglaube oder Religiosität als Ausdrucksform der Hilflosigkeit gegenüber der Undurchschaubarkeit der Dinge.

    Was ich mich frage: Ob der schnelle Wechseln von Moden und Trends in Design und Fotografie diesen grundsätzlichen Wandel überlagern wird, und er deswegen gar nicht richtig sichtbar wird.



  6. Fabian Mohr sagt:
    22. Juli 2007 um 21:38

    Leute, Ihr müsst alle mal wieder an die frische Luft, und zwar mit Kamera :-)



  7. Flo sagt:
    11. Juli 2008 um 19:03

    Zu deinem Text zum Bild: Glaubst Du denn, es wäre schlechter, wenn es in Photoshop mit Blur entstanden wäre?



  8. Fabian Mohr sagt:
    11. Juli 2008 um 19:47

    Naja, schlechter? Nein, das soll jeder machen, wie er es mag. Aber ich für meinen Teil fände es a bisserl witzlos.. ich bearbeite meine Bilder zwar moderat nach (Weißabgleich ggf. korrigieren, wenn ich ihn verkorkst habe; Kontrast, Helligkeit..) würde aber jetzt nicht nachträglich, in Photoshop, noch diesen Blur hinzufügen. Speziell hier war ja auch der Reiz, es schon genauso zu fotografieren- also in dem Moment zu wissen, wie das Bild nachher aussieht..

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