Zweieinhalb Minuten

28. Oktober 2007

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Video starten | HD/Vimeo | MP4 (1280×720, 93 MB) | © Fabian Mohr

In der Leiste unter den Videos finden Sie ab sofort auch den Link auf die HD-Version bei Vimeo. Wem die eingebetteten LoFi-Videos hier im Blog etwas zu griselig sind und der Download der MP4-Datei (immer noch mit Abstand die beste Qualität, vor allem wenn man Vollbild sehen will) eine Nummer zu groß - der sollte Vimeo ausprobieren. Die Videoqualität in ihrem HD-Channel ist ziemlich gut.

Kurz ein paar Worte zu diesem kleinen Film: HD kombiniert mit Zeitraffer und mehreren, parallelen Spuren lässt noch im Nachbarhaus die Lampen flackern. Das Rendern von 2:30 min Gesamtlänge hat 95 (in Worten: fündundneunzig) Minuten gedauert - auf einem putzigen Atomreaktor mit 4 GB Ram, Intel Core2 Quad/2,40 GHz und Nvidia GeForce 8800 GTX.

Mein Samsung X20, eine treue Seele und ganze zweieinhalb Jahre alt, ist für HD leider zu schwach - damit ich auch mobil HD produzieren kann, steht irgendwann ein neues Notebook auf der Liste. Jemand da draußen, der HD mit seinem Laptop baut? Erfahrungen?

Nebenbei: Gerade gesehen, dass es ein Blog speziell über Split Screen gibt.

8 Kommentare:



  1. jo sagt:
    29. Oktober 2007 um 01:02

    Ich habe letztens Imagefilme in HDV auf einem MacBook (C2D, 2Ghz, 2GB RAM) geschnitten. Das geht von einer externen USB-Platte in akzeptabler Geschwindigkeit (allerdings wenige Ebenen
    und sparsamer Effekteinsatz).

    Arg unangenehm ist allerdings das kleine 13.3″ Display des MacBook (1200×800 Pixel), auf dem man kaum ergonomisch arbeiten kann (Von der Tageslichtschwäche des Glare-Panels nicht zu reden). Neben Quellen-/Bin-Fenster bleiben im Standardlayout von Final Cut vielleich jeweils 400 bis 450 Pixel Breite für Trimmen und Vorschau (http://www.apple.com/finalcutstudio/finalcutpro/). Das reicht oft nicht, um z.B. die Schärfe des Materials zu beurteilen.

    Auf der anderen Seite schleppt man mit einem Subnotebook natürlich nur gut 2 Kilogramm herum, kein 3 oder 4, wie bei einem 17″-Gerät.



  2. Frank sagt:
    29. Oktober 2007 um 09:55

    Mal eine Frage von jemanden der keine Ahnung von Video hat: Wie bekommt man so eine Bewegungsunschärfe hin, auch über die Zeit wie in der Fotografie? Oder ist das ein Filter beim späteren Rendern?

    Schöne Bilder übrigens!



  3. Stephan sagt:
    29. Oktober 2007 um 10:54

    Sehr schöne Bilder, was für eine Kamera hast Du dafür benutzt?
    Um HD-Material auf einem Standard-Notebook zu schneiden solltest Du Dir mal Ulead Media Studio anschauen. Ist zwar nicht das stabilste Programm aber recht ressourcenschonend:http://ulead.de/msp/



  4. Fabian Mohr sagt:
    29. Oktober 2007 um 14:57

    Frank: Video besteht im Prinzip aus einer Abfolge von Einzelbildern. Diese einzelnen Frames können - je nachdem wieviel Zeit sie abdecken - auch Bewegungsunschärfen enthalten. Den Wert (Belichtungszeit) kann man aber an der Kamera einstellen, wenn man das nicht der Automatik überlassen will (bei diesem Video war es meistens 1/250 oder 1/500). Ich hoffe ich hab das halbwegs richtig erklärt, ansonsten bitte die Video-Cracks hier laut geben.

    Stephan: Die Kamera ist eine Canon HV 20.



  5. Mario A. sagt:
    30. Oktober 2007 um 12:48

    Sehr schönes Video. Wenn du mich weiter so anfixt werde ich mir auch bald eine Canon Filmkamera kaufen müssen.

    Toll das Vimeo diese HD-Funktion anbietet - das kommt Fullscreen richtig gut!

    Es grüßt aus Motorcity
    Mario



  6. Frank sagt:
    31. Oktober 2007 um 14:44

    Ok Fabian, ich hatte ja erst vermutet, dass du eventuell mit Filtern nachgeholfen hast. Dieses “verwischen” sieht man nicht oft bei Bewegbildern … ich denke auch, dass der Zeitraffer diesen Effekt noch unterstützt.
    Ich freue mich schon auf weitere Aufnahmen.



  7. Takki sagt:
    31. Oktober 2007 um 22:22

    Auch ich habe sehr gerne mit meinem Samsung X 20 gearbeitet. Bin auf Mac umgestiegen (MacBookPro) mit dem ich sehr zufrieden bin.



  8. Fabian Mohr sagt:
    1. November 2007 um 00:43

    Frank, ein Punkt noch: Mir ist grad nicht klar, welches der Videos du gesehen hast, vermutlich die kleine Version, die oben eingebettet ist. Das etwas verwaschene, gerade wenn Bewegungen ins Spiel kommen, entsteht auch beim Runterrechnen durch den Videoprovider ins kleinere Flash-Format. Wenn du das Original in MP4 (mit 5 MBit/s) gegen die kleine Blip-Version hältst, wird auch noch mal ein Unterschied erkennbar.

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