Ein wenig Licht, eine Handvoll Tulpen
26. Februar 2008
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Der Name “Tulipa” geht auf das türkische “tülbent” zurück (auf persisch “dulband”). Mit diesem Wort wurde eine heute nicht mehr getragene, Turban-ähnliche vornehme Kopfbedeckung bezeichnet, deren spitzzulaufende Käppchen an die Blätter der Pflanze erinnerten. Noch heute tragen anatolische Frauen traditionell ein dreieckiges, helles Kopftuch, das “Tülbent” genannt wird.
Quelle: Wikipedia
Wir lernen außerdem, dass die Tulpe um 1637 in den Niederlanden eine eigene Form der Hysterie (”Tulpomanie“) ausgelöst hat - inklusive Spekulationsblase und Frühformen eines Börsen-Crashs.
“Für die Tulpe “Vizekönig”, die halb so viel wert war die “Semper Augustus”, ist belegt, dass ein Spekulant für sie zwei Fuder Weizen, vier Fuder Roggen, vier fette Ochsen, acht fette Schweine, zwölf fette Schafe, zwei Fässchen Wein, vier Tonnen Bier, 1000 Pfund Käse und obendrauf noch einen Silberpokal, ein Bett und einen Anzug bezahlte.”
Quelle: Morgenwelt
Unsere lieben Nachbarn haben da vielleicht etwas überreagiert. Trotzdem fasziniert mich diese Massenproduktionsblume immer wieder aufs Neue.
Gib einer Tulpe Licht - und sie leuchtet.