Ein wenig Licht, eine Handvoll Tulpen

26. Februar 2008

the tulips
Dieses Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr

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Der Name “Tulipa” geht auf das türkische “tülbent” zurück (auf persisch “dulband”). Mit diesem Wort wurde eine heute nicht mehr getragene, Turban-ähnliche vornehme Kopfbedeckung bezeichnet, deren spitzzulaufende Käppchen an die Blätter der Pflanze erinnerten. Noch heute tragen anatolische Frauen traditionell ein dreieckiges, helles Kopftuch, das “Tülbent” genannt wird.

Quelle: Wikipedia

Wir lernen außerdem, dass die Tulpe um 1637 in den Niederlanden eine eigene Form der Hysterie (”Tulpomanie“) ausgelöst hat - inklusive Spekulationsblase und Frühformen eines Börsen-Crashs.

“Für die Tulpe “Vizekönig”, die halb so viel wert war die “Semper Augustus”, ist belegt, dass ein Spekulant für sie zwei Fuder Weizen, vier Fuder Roggen, vier fette Ochsen, acht fette Schweine, zwölf fette Schafe, zwei Fässchen Wein, vier Tonnen Bier, 1000 Pfund Käse und obendrauf noch einen Silberpokal, ein Bett und einen Anzug bezahlte.”

Quelle: Morgenwelt

Unsere lieben Nachbarn haben da vielleicht etwas überreagiert. Trotzdem fasziniert mich diese Massenproduktionsblume immer wieder aufs Neue.

Gib einer Tulpe Licht - und sie leuchtet.

5 Kommentare:



  1. lucy sagt:
    1. März 2008 um 11:17

    Du machst wirklich schöne Fotos! Zugleich mit Lernfeffekt.
    Da erwartet uns ja noch einiges schönes in dem nun nahenden Frühling! :-)



  2. Mario A. sagt:
    4. März 2008 um 11:40

    Fotografierst du solche Motive eigentlich mit einem Macro? Wenn ja: Welches? Habe am Wochenende mit der Ixus meiner Freundin mit dem Macromodus rumgespielt und war entsetzt wie interessant so manch kleines Detail plötzlich wirkt. Dabei habe ich mich vorher nie damit auseinandergesetzt.

    Grüße aus Motorcity
    Mario



  3. Fabian Mohr sagt:
    4. März 2008 um 11:44

    Ja, die Serie ist mit einem Sigma EX 50/2,8 entstanden.



  4. Mario A. sagt:
    4. März 2008 um 16:42

    Vielen Dank für die Info. Ich werde mir nichts desto trotz mal das Canon 50er Macro anschauen.



  5. Jules sagt:
    12. März 2008 um 09:07

    Als absolute Tulpenliebhaberin kann ich noch dieses beitragen: die Tulpen, um die es beim Tulpenfieber 1637 ging, wiesen eine besondere, geflammte Färbung auf, die sie - tada! - durch eine Pilzerkrankung bekamen. Das heißt, die Leute haben auf kranke Zwiebeln spekuliert. Auch ein interessanter Gedanke, den weiterzudenken es irgendwie lohnt …

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