Sharing something unique in a whisper, sort of
Autor: Fabian Mohr | 28. April 2008 | Bisher 2 Kommentare
N82-Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr

N82-Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr
Da ich gerade die Portfolio-Galerie etwas aufgefrischt und umgestellt habe, der Hinweis auf PictoBrowser: Ein sehr nettes - und kostenloses - Galerie-Tool, das man mit einem Flickr-Account füttert. Da Flickr bis zu 200 Bilder in der Free-Version anzeigt, kann man sich seine Galerie somit umsonst erstellen und hosten lassen. Optimal, wenn man etwa zwischen 8 und 48 Bilder zeigen will.
Das Procedere:
Flickr-Account anlegen
Fotos hochladen
Set anlegen
PictoBrowser Builder starten
Flickr-Usernamen eingeben
Set auswählen, der in der Galerie angezeigt werden soll
Galerie konfigurieren (Breite, Höhe, Hintergrund, Alignment etc.)
HTML-Code in das eigene Blog oder auf die eigene Website kopieren (Wordpress-User: Es ist kein Plugin erforderlich, das Code-Snippet einfach in das Textfeld eines Artikels oder einer Seite einfügen)
Fertig.

N82-Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr
Vorgestern saß ich mit einem sehr klugen Menschen beim Trinken und mit Blick auf dieses kleine Blog und diesen Artikel im Speziellen stand eine interessante Frage im Raum:
Warum eigentlich?
Ja, warum eigentlich.
Kurzer Exkurs: Vor ISO 800 gab es ein anderes Blog von mir - Notebook Onlinejournalismus. Es ging um Onlinejournalismus im engeren Sinne: Wo findet man gute Beispiele, welche Trends zeichnen sich ab, wo läuft es eher suboptimal, was kann man aus Fehlern lernen.
Notebook Onlinejournalismus ging an den Start, weil mir in meinem Brotjob damals furchtbar fad war; weil ich mich mit Kollegen aus der Branche austauschen wollte; weil mich gestört hat, wohin sich Onlinejournalismus in Teilen bewegt.
Dieses erste Blog war für mich als Journalist eine gute Erfahrung. Kurz vorher, 2001, hatte ich selber noch von einem blogähnlichen Dings auf die Flossen bekommen, nicht ganz unverdient.
Und auf einmal schreib ich selber in so ein Dings rein.
Ich habe Notebook Onlinejournalismus dann nach einigen Jahren auslaufen lassen und vom Netz genommen. Zum einen waren alle Geschichten erzählt - was nachkam, waren eigentlich nur Variationen der ständig selben Plots. Zum anderen hat mich, beim Blättern in älteren Einträgen, der Unterton befremdet.
Notebook Onlinejournalismus, als konstruktiv gehaltener Ideen-River gestartet, wurde mit der Zeit ein kleinkarierter Terrier. Nicht, dass es damals die Falschen getroffen hat. Au contraire. Aber wenn man nach ein paar Monaten seine alten Einträge durchliest und sich unwohl fühlt, ist das ein Signal.
ISO 800 war in zweierlei Hinsicht ein neues Ding. Weil es um Fotografie (später auch um Multimedia im weiteren Sinne) ging, nicht mehr um Onlinejournalismus. Und weil ISO 800 sehr strikt ein Blog sein sollte, das sich nicht mehr an den Unvollkommenheiten der Welt abarbeitet, sondern andere Leute vielleicht sogar ein klein wenig inspiriert - und keine schlechten Schwingungen streut.
Bisher klappt das ganz gut.
Es würde noch besser klappen, wenn dieses Blog ab jetzt wieder ignoriert wird von den alten Medien. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Es ist Teil keiner Jugendbewegung, irrelevant und für nichts ein Beleg.
Warum ein Beitrag wie “Fehler im SZ-Artikel “Freie Hatz für freie Bürger?”
Zunächst mal - ich habe mich nicht darum bemüht, überhaupt thematisiert zu werden. Was als Hausmitteilung gedacht war, kam über Bande im SZ-Feuilleton an. Mit einem kleinen Fehler.
Ich hätte nun nicht erwartet, dass sich aus der Bitte um Korrektur ein Fortsetzungsroman entwickelt.
Vor allem hat mich überrascht, dass sueddeutsche.de auch hier wieder instinktiv in die falsche Richtung abgebogen ist. Irgendwo ist dann Schluss.
Wer hier wegen Foto und Multimedia mitliest, nicht wegen so Journalistenzeugs, der kann und soll bitte sitzenbleiben. Es geht nach dieser kurzen Unterbrechung weiter mit dem Hauptfilm. Vorher noch die Eisverkäufer.
Ich frag mich, ob “Fehler im SZ-Artikel “Freie Hatz für freie Bürger?” vielleicht sogar als wöchentliches Format auf ISO 800 funktioniert?
Es wird jedenfalls immer lustiger.

N82-Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr
Wer die eingebaute GPS-Funktion beim Nokia N82 mit der Fotokamera verknüpfen wollte, um seine Bilder mit Geocodierung zu versehen, musste dafür bislang ein kleines Zusatzprogramm, den Location Tagger, starten. Nicht mehr - die aktualisierte Firmware des N82 hat Geocodierung gleich mit eingebaut. Mehr dazu bei Symbian Freak.
Man aktiviert es lediglich einmal in den Kamera-Einstellungen und muss sich danach nicht weiter um die Geocodierung kümmern.
Startet man die Kamera, sucht das N82 automatisch im Hintergrund die GPS-Verbindung, ortet die Position (was im Freien zügig geschieht) und fügt die entsprechenden Daten in das Foto ein. Bilderdienste wie Flickr, die Geocodes unterstützen, generieren daraus automatisch Foto-Karten. In diesem Beispiel ist das oben gezeigte Foto eingebunden (heute aufgenommen und mit der neuen Methode geocodiert).
Drei kurze Gedanken:
1) Geocodierung von Fotos wird langsam Mainstream (gut so).
2) Die Hersteller von Spiegelreflexkameras müssen in die Gänge kommen; wer sich an simple Geocodierung gewöhnt hat, will sie nicht mehr missen.
3) Was ist mit Video und Geocodierung? Wenn ich an unterschiedlichen Orten drehe, wäre ein automatisch generiertes KML-File mit Route mehr als praktisch.