Archiv: Juli, 2008

Flickr/Picnic: Bilder mit abgerundeten Ecken

Autor: Fabian Mohr | 29. Juli 2008 | Kommentieren Sie diesen Artikel

pinakothek der moderne

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Auf die Gefahr, dass das schon alle wissen und es nur für mich neu war: Picnic, die eingebaute Bildbearbeitung bei Flickr, kann runde Ecken.

Auf “Edit Photo” gehen, dann den Reiter “Create” auswählen, dort “Frames” und “Rounded Edges” klicken.

Einige weitere nette Features sind ebenfalls in der kostenlosen Basiversion enthalten, z.B. ein sehr brauchbares Textwerkzeug.

Picnic ist noch weit davon entfernt, gegen Software wie Lightroom bestehen zu können. Aber für die schnelle, unkomplizierte Bearbeitung von Handyfotos (z.B. Kontrast, Farbstich oder Schärfe) ist es eine große Hilfe.

Stiller Tag an der Kreuzspitze

Autor: Fabian Mohr | 11. Juli 2008 | Kommentieren Sie diesen Artikel

hiking, kreuzspitze
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Der verlassene Bauernhof im Niemandsland

Autor: Fabian Mohr | 10. Juli 2008 | Bisher 7 Kommentare

abandoned farm house, near eicherloh
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Eine etwas verwunschene, dazu beinahe norddeutsche Landschaft tut sich im Münchner Nordosten auf. Zwischen Speichersee, Flughafen und Erding wechseln sich auf brettebener Fläche kleine Weiler und einsame Äcker ab, umrahmt von Hecken und Waldfragmenten, hier und da verstecken sich kleine Sümpfe hinter dem Gestrüpp entlang der Schotterpisten. Niemandsland, ohne GPS für Ortsfremde ein Gewirr aus Nebenwegen und Nebennebenwegen. Mit Google Maps hat mich Klaus Schikora denn auch zu einem verlassenen Bauernhof zwischen Eicherloh und Ismaning gelotst - ich mag solche Orte, sie sind selten im Raum München.

Explorehoward.com: “I will always feed you”

Autor: Fabian Mohr | 5. Juli 2008 | Bisher 3 Kommentare

Erst als ich mir “I will always feed you” zum dritten Mal in Folge angesehen hatte, fiel mir das graue, kleinteilige Rauschen rund um den Videoplayer auf. Der Artikel. (Ich habe ihn nie gelesen.)

“I will always feed you” ist eine bemerkenswert erzählte Foto/Video-Geschichte über einen Jungen mit Prader-Willi-Syndrom – ein Gen-Defekt, der unstillbare, immerwährende Hungergefühle bei den Betroffenen auslöst. Was man von dieser Produktion lernen kann: Wie wichtig Audio-Qualität ist; authentische Atmo, sehr präzises Timing. Wie sehr auch nur kurze Videosequenzen die Fotostrecke auflockern. Wie wenig man durchgehend Video braucht, wenn die Stills wirklich tragen.

Es ist letztlich auch egal, ob man so eine Geschichte als Soundslides oder Video produziert. Video bietet natürlich einen großen Vorteil – man kann Bewegtbild einfließen lassen. Die Essenz aber sind in diesem Fall starke Fotos und nahegehender Sound.

Ich möchte keinen Artikel mehr lesen, wenn ich durch multimediales Storytelling die Essenz und die Schwingungen einer Geschichte in wenigen Minuten aufnehmen kann. Text allein ist so – unbefriedigend.

(via del.icio.us/sethgitner)

1000+

Autor: Fabian Mohr | 5. Juli 2008 | Bisher 3 Kommentare

Über eintausend ungelesene Feedbeiträge. Google Reader hört ab 1000 Items auf, im Detail mitzuzählen. Ab 1000+ ist man in Verzug. Aber sowas von.

Also die vergangenen zwei Monate ganz schnell:

Fotografieren geht nur mit Zeit.

Verblüffend, wie schnell man sich daran gewöhnt, als Zivilisationsnomade zu leben und wie OK sich das anfühlt. Zwei Taschen, ein Laptop, ein Smartphone und eine Handvoll Websites reichen.

Die UMTS-Daten-Flat von moobi Air hat sich (abgesehen vom etwas ruppigen und nicht immer kundigen Support) vom ersten Tag an bewährt. 34 Euro für einen Monat surfen, egal wo man ist. Kein WLAN mehr suchen müssen. Die Geschwindigkeit ist, jedenfalls in München und Hamburg, ziemlich hoch. Fast überall HSDPA, das mindestens so flott arbeitet wie meine frühere DSL 6000 Flat von 1+1. Der 1+1-Vertrag endet, nachdem er im Mai gekündigt wurde, im Februar 2009. Im Februar 2009! Noch so eine Resolution für den Rest des Lebens: Keine Verträge mehr mit überlanger Bindung.

Keine Desktop-Rechner mehr. Nie wieder Informationen und Dokumente rund um eine einzelne Maschine organisieren. Probleme hatte ich in den vergangenen Monaten allein wegen zwei Desktop-Rechnern: Meine private Dell-Investitionsruine, von der ich alle wichtigen Dateien mühselig migrieren musste – und mein Rechner in der Arbeit, den ich einfach nicht mehr parallel zu meinem Laptop besiedeln will.

Eine halbe Stunde mobil mit Gmail arbeiten, dann Outlook: 5er BMW gegen Opel Ascona. “Löschen Sie alle Objekte, die Sie nicht mehr benötigen, um mehr Speicherplatz zu erhalten, oder verschieben Sie sie in Ihre Persönliche Ordner-Datei (.pst-Datei).” WTF ??

Es fällt mir inzwischen sehr schwer, Onlinejournalisten für voll zu nehmen, die ihr eigenes Mobilangebot nicht kennen.

Ich mag Twitter. Mich interessiert aber nicht so sehr, was andere Leute twittern (wie Ohren zuhalten und dabei leise lalalalala singen). Und bitte nicht immer das /warum/ ergründen wollen. Es ist nur - Twitter.

Air Berlin ist eine Fluglinie für Zwerge, die niemand vermissen wird.

Bar St. Georg ist wie Wohnzimmer, nur besser. Ich liebe Euch.

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