Bangladesch

1. Februar 2009

Die Bilder, die Silke Tittel, eine freie Journalistin aus Los Angeles, als EU-Wahlbeobachterin in Bangladesch fotografiert hat, sind in zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Sie sind sehr sehenswert. Und sie wurden ohne teures Equipment, nur mit einer Point-and-Shoot-Kamera aufgenommen.

Für Zeit Online haben wir die Fotoserie in Soundslides produziert, als Voice Over dazu Ausschnitte aus einem kurzen Gespräch, das ich via Telefon mit Silke Tittel über ihre Erfahrungen in Bangladesch geführt habe. Während des Telefonats lief bei ihr nebenbei Pro Tools über ein Studio-Mikrofon als Recording-Software mit - deswegen die gute Audioqualität.

Die Rohaufnahmen kamen via Email-Attachment als m4a-Files bei uns an. Die Audiospur wurde anschließend in Audacity geschnitten, mit Musik unterlegt, als MP3 exportiert und in Soundslides importiert.

Kein großer Deal.

Und das ist es auch, was mich fasziniert - es gibt keine technischen Barrieren mehr für solche Kooperationen. Es gibt auch keine überbordenden Produktionskosten mehr. Es kann höchstens an mangelnder Zeit scheitern.

6 Kommentare:



  1. Stefan stk Kaufmann sagt:
    1. Februar 2009 um 14:02

    Was, die aktuelle Tonspur ist ein aufgezeichnetes Ferngespraech? Aber nicht aus Bangladesch, oder? oO



  2. Le Big Z sagt:
    1. Februar 2009 um 14:33

    ein sehr schöner bericht. was mich an dieser ausdrucksform begeistert, ist das angenehme, sie zu konsumieren: viel schöner als semi-professionell geschnittene filmchen mit verwackelten flipkameravideos.. wenn man viel vor den blogs und online zeitungen hängt und augen vom lesen schmerzen, kann man sich hier einfach zurücklehnen und wird auf eindrucksvolle weise informiert, auch mit höherer nachhaltigkeit: dieser bericht bleibt hängen.



  3. Matthias Rampke sagt:
    1. Februar 2009 um 17:17

    Das Flash-Ding ist leider nicht optimal. Im Vollbildmodus habe ich rundrum dicke schwarze Ränder.

    Aber davon abgesehen sehr beeindruckend.



  4. Fabian Mohr sagt:
    1. Februar 2009 um 17:29

    Matthias: Die Vollbildversion von Soundslides liefert die Bilder in genau den Abmessungen aus, die man ursprünglich importiert hatte - bei der Bangladesch-Galerie ist das die doppelte Größe wie im Artikel selbst (830 x 623 px). Soundslides zieht die Bilder dann nicht mit Gewalt in die jeweilige volle Bildschirmgröße hoch, sondern füllt den Rest des Screens schwarz auf. Muss man dann abwägen, was einen mehr stören würde - der schwarze Hintergrund, oder Bilder, die eventuell recht stark pixelig werden.

    Stefan: Das Gespräch lief via Telefon - aber die Stimme von Silke Tittel während des Telefonats hat sie mit einem normalen Studiomikro bei sich aufgenommen. Das finale Audio lief also nie via Telefonleitung. Deswegen kein Problem, weil von Anfang an klar war, dass meine lausige Stimme nicht im Endprodukt auftauchen sollte..



  5. Fiete sagt:
    1. Februar 2009 um 19:28

    Zeit - das ist es eben immer.



  6. Stefan stk Kaufmann sagt:
    1. Februar 2009 um 23:47

    Aaaah, ich haette also nur aufmerksam lesen muessen, um das zu merken :->

    Und Fiete hat selbstverstaendlich recht…

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