Dark Motion Blur
Autor: Fabian Mohr | 29. Mai 2009 | Bisher 1 KommentarSound: June 8, 2003 | Kenneth Kirschner | thinner
Sound: June 8, 2003 | Kenneth Kirschner | thinner
Nach einigen Monaten mit der Flip HD hat meine anfängliche Zuneigung nicht nachgelassen - ich möchte diese Kamera nicht mehr missen. Das Konzept, eine maximal einfach zu bedienende HD-Videokamera zu einem attraktiven Preis zu produzieren, geht m.E. auf. Für kommende Versionen wäre dennoch die eine oder andere Verbesserung hochwillkommen.
1) Besserer Windschutz. Das Mikrofon der Flip HD ist eigentlich ziemlich gut, wenn man keine überzogenen Erwartungen hat. Mit einer Einschränkung - es darf kein Wind wehen. Steht man am Strand oder in den Bergen, genügt schon eine mittelleichte Brise, um sehr unschöne Windgeräusche in die Aufnahme zu bringen. Damit ist die Flip HD für den Outdoor-Einsatz nur bedingt geeignet. Eigentlich schade, da sie ansonsten ja prädestiniert dafür wäre - kaum Gewicht, kein Rumgefummel mit tausend Knöpfen. Ein externer Mikrofonanschluss könnte das Problem lösen, würde allerdings das Konzept ad absurdum führen. Ich will ja eben keine Zubehörtasche mit mir rumschleppen, sondern nur die kleine Flip. Also - bitte eine windunempfindlichere Einbindung der Mikrofone oder einen passenden, bezahlbaren Windschutz, den man direkt anbringen kann.
2) Speicherkarten. Meine Flip HD nimmt bis zu eine Stunde im internen Speicher auf, aktuellere Modelle zwei Stunden. Das ist völlig ok, wenn man einen Tag unterwegs ist. Im Urlaub oder auf längeren Reportagereisen kommt man fast nicht umhin, ein Laptop mitzunehmen, um Material abzuspeichern und die Flip für neue Aufnahmen freizuräumen. Wie praktisch wäre es, hätte die Flip einen Slot, in den ich z.B. Compact-Flash-Karten stecken könnte.
3) Akku aufladen ohne USB. Ähnliches Problem wie bei den Speicherkarten - früher oder später muss man mit der Flip HD an einen Rechner, um sie via USB-Anschluss aufzuladen. Auch wenn der Akku viel länger halt als die eine Stunde, die man speicherbedingt ohnehin nur aufnehmen kann, wäre ein normales Ladekabel, das in die Steckdose passt, nützlich. Wer improvisieren mag: Es gibt einen “Power Adapter” unter Zubehör, der allerdings für amerikanische Steckdosen ausgelegt ist; um ihn zu verwenden, bräuchte man dann - well - noch einen weiteren Adapter.
Nachtrag: Punkt 3 ist, wie ich jetzt weiß, irgendwie unsinnig, da es sehr günstige USB-Stromadapter überall zu kaufen gibt. Mehr in den Kommentaren.

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