Archiv: September, 2010

Vimeo

Autor: Fabian Mohr | 26. September 2010 | Kommentieren Sie diesen Artikel

In den vergangenen Jahren stand ich öfter vor der Frage, wo ich meine Videos hosten soll. Ich war bei blip.tv, dann Vimeo, zwischenzeitig bei Flickr, dann länger bei YouTube - und gehe nun zurück zu Vimeo. Warum weg von YouTube? Zunächst muss man festhalten, dass YouTube mit Blick auf die Features in den letzten 1,2 Jahren erstaunlich zugelegt hat. Gleichzeitig blieben Flickr (max 90 Sekunden lange Videos, kein Full HD) oder auch Vimeo (begrenzte Zahl von Video-Embeds, die als HD ausgeliefert werden) lange limitiert.

Technik, das wurde bei YouTube deutlich, ist aber eben nicht alles. Das Umfeld, die Community entscheidet mit darüber, ob man bleiben mag. Ich weiß nicht, woran es liegt - die Masse der Kommentare, die nicht mehr individuell betreut werden kann, überhaupt das Fehlen wahrnehmbarer Moderation, das Nichtvorhandensein einer gemeinsamen Identität in der Community - YouTube fühlt sich nicht wie Zuhause an.

Vimeo schon.

Und deshalb bin ich wieder da: vimeo.com/fabianmohr

Ars Electronica in bewegten Bildern

Autor: Fabian Mohr | 10. September 2010 | Kommentieren Sie diesen Artikel

Das Filmen und Produzieren auf der Ars Electronica war dann doch etwas Neuland für mich. Zum ersten Mal ein größeres Projekt in Final Cut Pro schneiden, zum ersten Mal mit der Sony HXR NX5E drehen. Zunächst zur Kamera: Mit einer DSLR, das steht für mich außer Frage, wäre ich in Linz untergegangen. Insgesamt kamen etwa 200 Takes zusammen, bei teilweise erheblichen Licht- und Lautstärkeschwankungen. Die HXR NX5E hat das alles (auch den Ton) mit großer Gelassenheit gemeistert, war angenehm im Handling und ließ mich die meiste Zeit vergessen, dass ich Technik in der Hand halte. Ich konnte mich weitgehend auf Bilder und Geräusche konzentrieren. Kurz zum Thema Schärfentiefe: Ein 300mm Zoom-Objektiv holt man mit der HXR NX5E natürlich nicht ein. Dennoch kann man sehr schön mit gestaffelten Schärfenebenen arbeiten.

Beinahe surreal war es dann, in FCP auf einem MacBook Pro einige Gigabyte HD-Material flüssig zu schneiden, ohne über mehrere Tage hinweg auch nur einen Absturz zu erleben. Das ist, wenn man etwa 15 Jahre auf Windows gearbeitet hat und von Adobe Premiere her kommt, eine angenehme Überraschung.

Anbei eine Auswahl der Ars Electronica-Videos. Die gesamte 16-teilige Serie finden Sie im Artikel bei Zeit Online: “Der Weg aus der Krise hat Lustpotenzial”.

Pixelguitars

Measuring Angst

Ocean of Light

Telenoid

Cycloïd-E

Dies irae - Remembering EB 180

plant

Interview mit Gerfried Stocker, Leiter der Ars Electronica

Ars Electronica

Autor: Fabian Mohr | 8. September 2010 | Kommentieren Sie diesen Artikel

ars electronica

ars electronica

flaechen, by julius stahl, ars electronica

ars electronica

tischgefluester, ars electronica

ars electronica