Thema: Canon HV 20

Plop. Plop. Plop.

Autor: Fabian Mohr | 25. September 2007 | Bisher 1 Kommentar

Video thumbnail. Click to play

Video starten | MP4 (1280×720, Stereo, 80 MB) laden | © Fabian Mohr

Heute stand eigentlich auf dem Wunschzettel: Tolles Wetter, dann das Manfrotto 501 mit Stativ und Kamera einpacken, an die Isar bei Schäftlarn [Google Maps] fahren und lange, ruhige Schwenks üben.

Es hat dann leider gepisst geregnet wie in den Highlands, fast den ganzen Tag. Schwenken war nicht - ich hatte schon gut zu tun, die Kamera trocken zu halten. Deswegen auch nur ein paar Minuten Zen-Video für Unerschrockene. Wassertropfen, die nahe am oder auf dem Mikrofon aufschlagen, hören sich übrigens wie Kratzer auf einer ganz alten Schallplatte an.

Die MP4-Videos jetzt in 1280×720, probehalber mit 3 statt 2 Mbit konstanter Bitrate. Sieht schon etwas besser aus… aber wir probieren weiter.

Augmented Sculpture, Pablo Valbuena

Autor: Fabian Mohr | 15. September 2007 | Kommentieren Sie diesen Artikel

Ars Electronica, Stills from a HV20
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Standbilder aus HD-Videomaterial generieren

Autor: Fabian Mohr | 9. September 2007 | Bisher 7 Kommentare

Screenshot, made from HD footage shot with a Canon HV 20
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Zur Ars Electronica in Linz hatte ich die komplette Ausrüstung dabei - die Canon HV20 für Video, dazu ein Stativ und die EOS 30D mit allen 3 Objektiven. Die Fotokamera hätte ich allerdings auch zuhause lassen können - ich habe kein einziges Bild damit geschossen. Es war eine Erlösung, den schweren Krempel im Hotel zu lassen und nur mit der Videokamera loszuziehen.

Was mich heute Abend etwas geschockt hat (wow, großes Wort): Wie leicht es ist, aus dem HD-Material gute Standbilder für Online-Galerien zu ziehen. Die Qualität ist mehr als befriedigend.

Das Perfide: Da solche Standbilder aus einem einzelnen Video-Frame gezogen werden, kann man aus vielen, vielen Bildvariationen (25 pro Sekunde) wählen und sich sehr zielgenau den optimalen Augenblick rauspicken. Was das noch mit der romantischen Idee zu tun hat, dass ein Fotograf gefälligst den entscheidenden Moment mit dem Auslöser zu treffen hat - andere Frage. Aber Romantik und Onlinejournalismus ist auch so eine Sache.

Bevor jemand sich damit beruhigt, dass das für Print keine Rolle spiele - doch, tut es inzwischen. Vielleicht (noch) nicht für die Doppelseite im Magazin, für die Zeitung durchaus.

The Pitchman: Frame Grabs // SportsShooter
Photojournalism turns HD // The X Degree
HD Frame Grab: How To… // Multimediashooter

Kurz noch der Ablauf für Nutzer von Premiere Elements:

- Auf der Zeitleiste genau den Frame markieren, den man als Bild exportieren will; Mit den Pfeiltasten “links” und “rechts” kann man in der Sequenz bequem von Frame zu Frame springen und bei gedrückter Taste schneller vorspulen

- Über dem Bild auf das graue Kamera-Icon Klicken (”Frame einfrieren”)

- Im anschließenden Popup auf “Exportieren” klicken

- Unter “Einstellungen” kann man noch den Dateityp ändern (Default ist Bitmap, es geht aber auch z.B. JPG oder Tiff), dann das Standbild abspeichern.

Als die Bilder endlich laufen lernten

Autor: Fabian Mohr | 17. Juni 2007 | Bisher 4 Kommentare

Wenn Video nicht so viel Spaß machen würde - ich hätte mir schon die Kugel gegeben. Es kommt halt alles zusammen: Absurde Anfängerfehler wie Weißabgleich vergessen oder ein Mikro ohne Windschutz verwenden. Software, die scheinbar ohne größere QS auf den Markt geworfen wird. Im Moment ist auch ein ungünstiger Zeitpunkt - neue Rechner kommen mit Vista, aber noch längst nicht alle Hersteller haben stabil laufende Patches und Treiber für Programme und Hardware nachgereicht.

Pinnacle Studio 10 Plus zum Beispiel hat mich wirklich Nerven gekostet. Ich mag das Interface - aber ausgereift ist anders. Die Adobe Premiere Elements Trial entpackt sich auf meiner Vista-Kiste reproduzierbar noch nicht mal selbst. Davor habe ich eine Ewigkeit gebraucht, bis das Samsung-Laptop die Canon HV 20 erkennt. Dann die Meldung, dem Laptop fehle die Power, um HD zu verarbeiten. Nach dem ersten Wutanfall den erwähnten Rechner mit 4GB Ram und nVidia GeForce 8800 GTX geordert - Half Life 2 läuft jetzt richtig schön. Video vielleicht ja auch bald.

Als ich in Italien war, hab ich nebenher ein bisserl auf DV gefilmt - daraus ist das “Cinque Terre”-Video entstanden. Bitte unter “Test” einsortieren, es ist wirklich noch nicht alles so, wie ich es gerne hätte. Die Idee ist, Atmo einzufangen, in längeren Einstellungen, ohne nervigen Sprecher. Ich liebe ja solche Formate. Am besten eignen sie sich für mobile Geräte wie den Video-iPod: Man kann sich am Flughafen, im Hotel oder im Zug die Kopfhörer aufsetzen und entspannt wegdriften. Wie One Minute Vacations mit Sehen.

ISO 800 HD

Autor: Fabian Mohr | 10. Mai 2007 | Bisher 3 Kommentare

Ich weiß nicht genau wie, aber irgendwann hab ich es doch noch geschafft, die Canon HV 20 mit dem Laptop zu verheiraten. Einen 700 MB schweren Download später (Adobe Premiere Elements) kommt sogar Video in HD-Qualität an. Nur so eine Ahnung: Die Tour der Leiden geht jetzt erst richtig los. Wieviel man bei Video falsch machen kann, ist einfach faszinierend. Funkstille hier, wir haben auf Demut umgeschaltet und üben bewegtes Bild.