Thema: Interna

Da war was

Autor: Fabian Mohr | 13. September 2009 | Bisher 5 Kommentare

working on zeit online redesign

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working on zeit online redesign

Die vergangenen eineinhalb Jahre ist bei ISO 800 weniger passiert, als mir lieb war - und das hatte einen Grund: Seit Frühsommer 2008 bin ich bei Zeit Online im Projekt Relaunch involviert.

Vor wenigen Tagen, am 5. September, ist nun das neue Design von Zeit Online (mehr dazu hier und hier) live gegangen. Wir freuen uns alle ein klein wenig und üben gerade „freies Wochenende haben“.

Die nächsten Wochen fixen wir, was noch hakt und reichen einige Features nach. Anschließend werde ich im Urlaub sehr viele italienische Cremekekse essen und irgendwann Mitte Oktober peu à peu anfangen, wieder so etwas wie ein Multimedia-Journalist zu sein.

Kurze Unterbrechung

Autor: Fabian Mohr | 24. August 2009 | Kommentieren Sie diesen Artikel

burning man, a ball game (2)

Die nächsten Wochen bleibt es hier sehr ruhig - mir fehlt im Moment die Zeit. Im Herbst geht es dann aber mit höherer Taktung weiter. Freue mich sehr, die Fotokamera wieder öfter in die Hand zu nehmen. Bis bald!

1000+

Autor: Fabian Mohr | 5. Juli 2008 | Bisher 3 Kommentare

Über eintausend ungelesene Feedbeiträge. Google Reader hört ab 1000 Items auf, im Detail mitzuzählen. Ab 1000+ ist man in Verzug. Aber sowas von.

Also die vergangenen zwei Monate ganz schnell:

Fotografieren geht nur mit Zeit.

Verblüffend, wie schnell man sich daran gewöhnt, als Zivilisationsnomade zu leben und wie OK sich das anfühlt. Zwei Taschen, ein Laptop, ein Smartphone und eine Handvoll Websites reichen.

Die UMTS-Daten-Flat von moobi Air hat sich (abgesehen vom etwas ruppigen und nicht immer kundigen Support) vom ersten Tag an bewährt. 34 Euro für einen Monat surfen, egal wo man ist. Kein WLAN mehr suchen müssen. Die Geschwindigkeit ist, jedenfalls in München und Hamburg, ziemlich hoch. Fast überall HSDPA, das mindestens so flott arbeitet wie meine frühere DSL 6000 Flat von 1+1. Der 1+1-Vertrag endet, nachdem er im Mai gekündigt wurde, im Februar 2009. Im Februar 2009! Noch so eine Resolution für den Rest des Lebens: Keine Verträge mehr mit überlanger Bindung.

Keine Desktop-Rechner mehr. Nie wieder Informationen und Dokumente rund um eine einzelne Maschine organisieren. Probleme hatte ich in den vergangenen Monaten allein wegen zwei Desktop-Rechnern: Meine private Dell-Investitionsruine, von der ich alle wichtigen Dateien mühselig migrieren musste – und mein Rechner in der Arbeit, den ich einfach nicht mehr parallel zu meinem Laptop besiedeln will.

Eine halbe Stunde mobil mit Gmail arbeiten, dann Outlook: 5er BMW gegen Opel Ascona. “Löschen Sie alle Objekte, die Sie nicht mehr benötigen, um mehr Speicherplatz zu erhalten, oder verschieben Sie sie in Ihre Persönliche Ordner-Datei (.pst-Datei).” WTF ??

Es fällt mir inzwischen sehr schwer, Onlinejournalisten für voll zu nehmen, die ihr eigenes Mobilangebot nicht kennen.

Ich mag Twitter. Mich interessiert aber nicht so sehr, was andere Leute twittern (wie Ohren zuhalten und dabei leise lalalalala singen). Und bitte nicht immer das /warum/ ergründen wollen. Es ist nur - Twitter.

Air Berlin ist eine Fluglinie für Zwerge, die niemand vermissen wird.

Bar St. Georg ist wie Wohnzimmer, nur besser. Ich liebe Euch.

No sleep ’til Zoe Bar

Autor: Fabian Mohr | 6. Mai 2008 | Bisher 10 Kommentare

ISO 800 ist bis Ende Juni in Hamburg. Würde mich sehr freuen, Leser aus HH zu treffen. Ich weiß, Ihr seid da draußen. Wer mag, kann mir gerne ein Signal via Mail oder in den Kommentaren geben. Update: Nächsten Mittwoch, 2100 Uhr, Details hier.

Nebenbei: Ich nehm die Kamera nach Hamburg mit und würde gerne eine lange Serie mit Porträts schießen. Wer sich selbst gerne in Scharzweiß sehen würde - einfach den Finger heben. Ich bin auch dankbar für Tipps, wenn Ihr Menschen kennt, die man dringend fotografieren sollte.

Weiter mit dem Hauptfilm

Autor: Fabian Mohr | 19. April 2008 | Bisher 2 Kommentare

5 minutes to "control"
N82-Foto in der Großformat-Version ansehen | © Fabian Mohr

Vorgestern saß ich mit einem sehr klugen Menschen beim Trinken und mit Blick auf dieses kleine Blog und diesen Artikel im Speziellen stand eine interessante Frage im Raum:

Warum eigentlich?

Ja, warum eigentlich.

Kurzer Exkurs: Vor ISO 800 gab es ein anderes Blog von mir - Notebook Onlinejournalismus. Es ging um Onlinejournalismus im engeren Sinne: Wo findet man gute Beispiele, welche Trends zeichnen sich ab, wo läuft es eher suboptimal, was kann man aus Fehlern lernen.

Notebook Onlinejournalismus ging an den Start, weil mir in meinem Brotjob damals furchtbar fad war; weil ich mich mit Kollegen aus der Branche austauschen wollte; weil mich gestört hat, wohin sich Onlinejournalismus in Teilen bewegt.

Dieses erste Blog war für mich als Journalist eine gute Erfahrung. Kurz vorher, 2001, hatte ich selber noch von einem blogähnlichen Dings auf die Flossen bekommen, nicht ganz unverdient.

Und auf einmal schreib ich selber in so ein Dings rein.

Ich habe Notebook Onlinejournalismus dann nach einigen Jahren auslaufen lassen und vom Netz genommen. Zum einen waren alle Geschichten erzählt - was nachkam, waren eigentlich nur Variationen der ständig selben Plots. Zum anderen hat mich, beim Blättern in älteren Einträgen, der Unterton befremdet.

Notebook Onlinejournalismus, als konstruktiv gehaltener Ideen-River gestartet, wurde mit der Zeit ein kleinkarierter Terrier. Nicht, dass es damals die Falschen getroffen hat. Au contraire. Aber wenn man nach ein paar Monaten seine alten Einträge durchliest und sich unwohl fühlt, ist das ein Signal.

ISO 800 war in zweierlei Hinsicht ein neues Ding. Weil es um Fotografie (später auch um Multimedia im weiteren Sinne) ging, nicht mehr um Onlinejournalismus. Und weil ISO 800 sehr strikt ein Blog sein sollte, das sich nicht mehr an den Unvollkommenheiten der Welt abarbeitet, sondern andere Leute vielleicht sogar ein klein wenig inspiriert - und keine schlechten Schwingungen streut.

Bisher klappt das ganz gut.

Es würde noch besser klappen, wenn dieses Blog ab jetzt wieder ignoriert wird von den alten Medien. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Es ist Teil keiner Jugendbewegung, irrelevant und für nichts ein Beleg.

Warum ein Beitrag wie “Fehler im SZ-Artikel “Freie Hatz für freie Bürger?”

Zunächst mal - ich habe mich nicht darum bemüht, überhaupt thematisiert zu werden. Was als Hausmitteilung gedacht war, kam über Bande im SZ-Feuilleton an. Mit einem kleinen Fehler.

Ich hätte nun nicht erwartet, dass sich aus der Bitte um Korrektur ein Fortsetzungsroman entwickelt.

Vor allem hat mich überrascht, dass sueddeutsche.de auch hier wieder instinktiv in die falsche Richtung abgebogen ist. Irgendwo ist dann Schluss.

Wer hier wegen Foto und Multimedia mitliest, nicht wegen so Journalistenzeugs, der kann und soll bitte sitzenbleiben. Es geht nach dieser kurzen Unterbrechung weiter mit dem Hauptfilm. Vorher noch die Eisverkäufer.

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