Thema: Tipps

Dult, Long Exposure 2

Autor: Fabian Mohr | 8. Mai 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel

© Fabian Mohr

Das Problem mit Stativen: Sie sind schwer, lästig. Andererseits öffnen sie einem eine neue Welt - die Nacht. Ohne (3-Bein-) Stativ gelingen solche Bilder nie, Belichtungszeiten zwischen 3 Sekunden und 3 Minuten sind freihändig natürlich nicht drin. Für die Schlepperei werden Sie aber entlohnt: Mit echten Glücksgefühlen, wenn ein Bild wie oben im Kasten ist. So besehen sind 50 Euro für ein Stativ kein schlechter Deal. Für die Statistiker: Blende 22, Iso 100, Belichtung 3-4 Sekunden mit Programm “M” auf der Canon EOS 300 D.

Dult, Sepia

Autor: Fabian Mohr | 8. Mai 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel

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Kniffliges Thema: Wie fotografiert man fremde Menschen? Fragt man sie um Erlaubnis? Macht man es heimlich? Sobald Menschen bemerken, dass sie fotografiert werden, benehmen sie sich unnatürlich. Was man den Fotos ansieht. Andererseits hat jeder ein Recht darauf, nicht der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Ich habe keine goldene Regel parat. Wenn man sich nicht genieren würde, dem Fotografierten das Bild zu zeigen und zu erklären, geht es in die richtige Richtung.

Wen das Thema interessiert: Zwei ausführliche Diskussionen in den Foren von Flickr über die Frage, wie man Fremde dazu bringt, sich fotografieren zu lassen. Oder auch nicht.

flickr.com/groups/topic/14979/
flickr.com/groups_topic.gne?id=32450…

Dachau

Autor: Fabian Mohr | 8. Mai 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel

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Es lohnt sich, beim Fotografieren über Linien nachzudenken. Es hat mehrere Minuten gedauert, bis ich bei diesem Foto im so genannten “Bunker” des ehemaligen KZ Dachau, mit einem einbeinigen Stativ an der Wand lehnend, den für mich richtigen Ausschnitt gefunden hatte. Dass Türstock und Kanten exakt parallel zum Bildrand verlaufen, gibt der Aufnahme - in meinen Augen - kühle, unwirkliche Ruhe.

Open Westend

Autor: Fabian Mohr | 8. Mai 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel

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Mit geringer Schärfentiefe fotografieren kann u.U. sehr interessante Ergebnisse bringen. An ihrer Spiegelreflex-Kamera gibt es vermutlich einen Schalter bzw. eine Programmeinstellung “A/V”. Wählen Sie das aus und gehen Sie auf einen sehr niedrigen Wert, z.B. 5.0. Suchen Sie sich dann ein nahes Objekt und stellen Sie es penibel scharf - wenn Sie jetzt abdrücken, werden Sie merken, dass der weiter entfernt liegende Hintergrund beim Foto verschwommen bleibt. Geht auch andersrum: Das ferne Objekt scharfstellen, um Unschärfe bei nahen Motiven zu erzwingen. Oder bei drei Objekten in unterschiedlichen Entfernungen das mittlere scharfstellen.

Nachtrag: Üben Sie das bitte zuhause auf dem Küchentisch, bevor Sie einen ganzen Foto-Tag damit an die Wand fahren (Ist mir mal passiert - keine kluge Idee, bei Landschaftsaufnahmen mit Schärfentiefe zu experimentieren). Drei Gegenstände, z.B. eine Gewürzdose, einen Apfel und einen Kerzenständer, in unterschiedlichen Entfernungen zur Kamera auf den Tisch legen und mindestens 100 Fotos vom gesamten Ensemble schießen. Immer wieder die Focussierung wechseln, mal den Apfel, mal die Kerze - einfach rumspielen.

Westend

Autor: Fabian Mohr | 8. Mai 2005 | Kommentieren Sie diesen Artikel

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Wenn Sie sich nicht sicher sind, in welchem Winkel Sie z.B. ein Haus fotografieren sollen: Es hilft, sich auf eine zentrale Linie des Objekts zu konzentrieren. In diesem Fall ist es die vordere Kante des Hochhauses. Sie verläuft in diesem Bild parallel zu den Seitenkanten des Fotos. Um exakt entlang solcher Linien zu fotografieren, sind die kleinen “Zielpunkte” im Kamerasucher sehr hilfreich.

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