Standbilder aus HD-Videomaterial generieren
Autor: Fabian Mohr | 9. September 2007 | Bisher 7 Kommentare
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Zur Ars Electronica in Linz hatte ich die komplette Ausrüstung dabei - die Canon HV20 für Video, dazu ein Stativ und die EOS 30D mit allen 3 Objektiven. Die Fotokamera hätte ich allerdings auch zuhause lassen können - ich habe kein einziges Bild damit geschossen. Es war eine Erlösung, den schweren Krempel im Hotel zu lassen und nur mit der Videokamera loszuziehen.
Was mich heute Abend etwas geschockt hat (wow, großes Wort): Wie leicht es ist, aus dem HD-Material gute Standbilder für Online-Galerien zu ziehen. Die Qualität ist mehr als befriedigend.
Das Perfide: Da solche Standbilder aus einem einzelnen Video-Frame gezogen werden, kann man aus vielen, vielen Bildvariationen (25 pro Sekunde) wählen und sich sehr zielgenau den optimalen Augenblick rauspicken. Was das noch mit der romantischen Idee zu tun hat, dass ein Fotograf gefälligst den entscheidenden Moment mit dem Auslöser zu treffen hat - andere Frage. Aber Romantik und Onlinejournalismus ist auch so eine Sache.
Bevor jemand sich damit beruhigt, dass das für Print keine Rolle spiele - doch, tut es inzwischen. Vielleicht (noch) nicht für die Doppelseite im Magazin, für die Zeitung durchaus.
The Pitchman: Frame Grabs // SportsShooter
Photojournalism turns HD // The X Degree
HD Frame Grab: How To… // Multimediashooter
Kurz noch der Ablauf für Nutzer von Premiere Elements:
- Auf der Zeitleiste genau den Frame markieren, den man als Bild exportieren will; Mit den Pfeiltasten “links” und “rechts” kann man in der Sequenz bequem von Frame zu Frame springen und bei gedrückter Taste schneller vorspulen
- Über dem Bild auf das graue Kamera-Icon Klicken (”Frame einfrieren”)
- Im anschließenden Popup auf “Exportieren” klicken
- Unter “Einstellungen” kann man noch den Dateityp ändern (Default ist Bitmap, es geht aber auch z.B. JPG oder Tiff), dann das Standbild abspeichern.
