Steinmetz
Autor: Fabian Mohr | 9. Juli 2005 | Kommentieren Sie diesen ArtikelEs gibt Motive, bei denen eine punktuelle Bewegungsunschärfe genau passt. Frage nur: Wie bekommt man diese Unschärfe verlässlich hin? Solange die sonst sehr praktischen Allround-Einstellungen der Kamera (bei der Canon EOS 300 D z.B. das Programm “P”) genutzt werden, ist es ein Lotteriespiel - denn die Belichtungszeit wird dann von Fall zu Fall anders eingestellt, ohne dass wir Einfluss darauf haben. Die Belichtungszeit ist aber entscheidend: Nur wenn sie lang genug ist, können Bewegungen die gewünschte Unschärfe generieren. Andererseits darf die Belichtung nicht zu lange dauern - ansonsten verwackelt das Bild, wenn kein Stativ verwendet wird. Für solche Fälle ist ein Programm wie “TV” bei der Canon sehr praktisch: Hier lässt sich speziell die Belichtungsdauer festlegen - die (meist) passende Blende wird dann von der Kamera automatisch ausgewählt. In diesem Fall lag die Belichtungszeit bei 1/15 Sekunde. Eigentlich relativ kurz - aber lang genug, um eine schnelle Bewegung wie den Holzhammer verschwimmen zu lassen.


